Das neulich hier erwähnte Directory of Open Access Journals ist vermutlich das größe Verzeichnis frei zugänglicher wissenschaftlicher Journale. Seit vorgestern gibt es nun auch die bisher deutschsprachige Informationsplattform Open Access. Sie wurde von mehreren deutschen Unis mit DFG-Unterstützung gebaut. Neben Publikationen gibt es auf der Plattform u.a. Artikel und Hintergrundinfos rund um Open Access selbst – dazu gehört z.B. eine Studie, nach der 91 Prozent der befragten 668 Wissenschaftler Open Access positiv gegenüberstehen. Außerdem gibt es Tipps für Autoren und Herausgeber sowie Hinweise zu Veranstaltungen.
Für alle, die in der Diskussion weniger tief drin sind, gibt es auch eine ausführliche Erklärung von Open Access:
„Open Access meint, dass diese Literatur kostenfrei und öffentlich im Internet zugänglich sein sollte, so dass Interessierte die Volltexte lesen, herunterladen, kopieren, verteilen, drucken, in ihnen suchen, auf sie verweisen und sie auch sonst auf jede denkbare legale Weise benutzen können, ohne finanzielle, gesetzliche oder technische Barrieren jenseits von denen, die mit dem Internet-Zugang selbst verbunden sind. In allen Fragen des Wiederabdrucks und der Verteilung und in allen Fragen des Copyright überhaupt sollte die einzige Einschränkung darin bestehen, den jeweiligen Autorinnen und Autoren Kontrolle über ihre Arbeit zu belassen und deren Recht zu sichern, dass ihre Arbeit angemessen anerkannt und zitiert wird.“
Einen Newsletter zum Thema gibt es übrigens auch hier und dort wird dazu gebloggt.
(via Forum Qualitative Sozialforschung)
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