Mein Sommersemester: Von #onkomm-Startups bis #cosca

Mein Sommersemester: Von #onkomm-Startups bis #cosca

Kurz vor Ostern hat bei uns das Sommersemester begonnen. Höchste Zeit, mal wieder einen Einblick in aktuelle Projekte zu geben, vornehmlich natürlich im Studiengang Onlinekommunikation. Das für mich aktuell spannendste Experiment: Eine Lernagentur zum Thema Gründung. Aber es stehen noch eine Menge anderer Themen, an denen ich großen Spaß habe, auf dem Plan – übrigens auch eine Exkursion zur re:publica, die Begleitung des neuen Mittelstandscamps Kommunikation und des Content Strategy Camps mit Studierenden.

In den drei Jahren seit seiner Gründung ist der Studiengang Onlinekommunikation ja ganz schön gewachsen – auf beiden Seiten, den Studierenden wie den Lehrenden. Entsprechend vielfältig ist auch das Lehrangebot. Ich skizziere im Folgenden mal nur meine Aufgaben in diesem Semester.

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Lesetipps als RSS-Feed

Vor einer Weile habe ich hier ja schon Refind als meinen bevorzugten Bookmarking-Dienst hingewiesen: Wer mag, kann dort meine Lesetipps abonnieren, alternativ auch per EMail-Newsletter. Inzwischen ist eine neue Variante dazu gekommen: RSS.

So manche Plattform-Betreiber versuchen ja gern, RSS überflüssig zu machen, aber das Format ist eben mal _das Werkzeug eines offenen Web. Dass der Bookmarking-Dienst Refind zunächst kein RSS-Feed angeboten hat, hat mich fast von seiner Nutzung abgehalten. Nun aber gibt es für alle Nutzerinnen dort einen Feed nach dem Muster:

http://refind.com/USER.rss

Mein Feed heißt entsprechend:

http://refind.com/tp_da.rss

Alternativ werden auch JSON-Feeds angeboten, die bei Bedarf durch Parameter genauer definiert werden können.

Zusätzlich bietet Refind einige themenbezogene Feeds an.

Wer also mag, kann solche Feeds in Readern wie z.B. Feedly abonnieren, in Slack hineinholen oder einen Bot füttern etc. Hier im Blog hab‘ ich zur Anschauung mal ein Widget mit dem Feed in die linke Randspalte gebaut.

Weitere Links:

Meine Vorstellung von Refind mit ersten Erfahrungen.

Kirche und Populismus: Was tun?

Kirche und Populismus: Was tun?

Hass in sozialen Netzen, Populismus und speziell die Stimmungsmache der AfD stellen auch die Kirchen und ihre Kommunikation vor Herausforderungen. Vor kurzem hatte ich Gelegenheit, mit PR-Profis der Evangelischen Kirche Hessen-Nassau hierüber zu diskutieren. Sie wie auch Vertreter anderer Institutionen fragen sich, wie sie mit Populismus umgehen sollen. Meine Meinung: Systematische Ausgrenzung ist keine Lösung. Außerdem sollten die Kirchen überlegen, durch welche Maßnahmen sie einen Beitrag leisten können, um Populismus den Boden zu entziehen. Mein Vorschlag: Sie sollten sich besonders um die Situation in der Region und die Menschen dort kümmern.

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Neu im Bücherregal: Kerstin Hoffmann: Lotsen in der Informationsflut

 

Markenbotschafter sind für die Kommunikationsberaterin Kerstin Hoffmann der Schlüssel, damit Unternehmen in der Flut der Botschaften sichtbar bleiben. Dazu hat sie vor kurzem das Buch „Lotsen in der Informationsflut“ vorgestellt.

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Neu im Bücherregal: Die digitale Kommunikationsstrategie von Dominik Ruisinger

In den vergangenen Wochen gab es einige Neuerscheinungen zu Kommunikationsthemen. Und weil ich mit meiner Social Media-Zeit gehaushaltet habe, konnte ich in ein paar Bücher einen Blick werfen. Heute geht’s um „Die digitale Kommunikationsstrategie“ von Dominik Ruisinger.

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Onlinekommunikation, Populismus und die Medien – Teil 3: Was PR-Leute tun könnten

Onlinekommunikation, Populismus und die Medien – Teil 3: Was PR-Leute tun könnten

In den ersten beiden Teilen (1 | 2) meiner Artikelserie ging es um die Veränderung der politischen Öffentlichkeit und wie sich Populismus festsetzen konnte. In der PR-Branche wird seit kurzem intensiver zu zwei Aspekten diskutiert: Vertrauen  und Lügen (meist wird der Begriff “Fake-News” verwendet). Doch wie können wir – und dabei denke ich vor allem an Kommunikationsprofis – zur Lösung beitragen?

Die Sache ist komplex. Die Gefahr, sich zu verheddern, ist groß. Auf der anderen Seite bin ich überzeugt: In Zeiten wie diesen müssen alle, denen an Freiheit, Gerechtigkeit und Zusammenhalt in einer Demokratie liegt, für sich überlegen, was sie dafür tun können. Das gilt besonders für alle, die Mitverantwortung für die öffentliche, aber auch organisationsinterne Kommunikation tragen. Außerdem sollte es eine Ehrensache sein: Wer, wenn nicht Kommunikationsprofis sollten im Stande sein, einen Beitrag zu leisten?

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Onlinekommunikation, Populismus und die Medien – Teil 2: (Des-) Informierte Bürger

Onlinekommunikation, Populismus und die Medien – Teil 2: (Des-) Informierte Bürger

Trumps Krieg gegen die Medien, die bewusste Manipulation ihrer Agenda und damit der Öffentlichkeit standen im vorigen Artikel im Mittelpunkt. In diesem Teil fasse ich vor allem eine kommunikationswissenschaftliche Perspektive auf die Informiertheit von Bürgern in Sozialen Medien zusammen. Die zentrale These: Besonders gefährdet für Populismus ist die „politisierte Bildungsmitte“ (Wolfgang Schweiger).

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