Da steht – vermutlich seit einer ganzen Weile seit gestern – ein schönes Dossier zum Workshop Medien 2.0 der Bundeszentrale für politische Bildung im Netz, und ich habe es erst heute gesehen. Anscheinend wurde es insgesamt noch nicht intensiv wahrgenommen. Dabei bietet es jenen, die nicht dabei waren und sich fragen, wie die klassischen Medien – vor allem die Zeitung – mit dem Socialweb umgehen können, vermutlich ein paar ganz gute Anregungen.
Volker Dick berichtet in diesem Dossier nicht nur über einzelne Aspekte, die in Sessions diskutiert wurden, sondern hat auch eine kleine Umfrage unter Besuchern der Tagung – allesamt Journalisten – gemacht. Daraus erfahren wir zum Beispiel, dass das RBB-Jugendradio Fritz oder der Kölner Stadtanzeiger über neue Onlineformate nachdenken.
Etwas tiefer gebohrt hat Volker Dick auch bei einigen Referenten und Interviews mit ihnen gemacht. Christian Stöcker erzählt, wie Spiegel Online mit der Blogosphäre umgeht, und Steffen Büffel fasst unter anderem Erfahrungen zweier Redaktionen mit Leserblogs zusammen, während Johnny Haeusler es für „Quatsch“ hält, wenn Zeitungen bloggen lassen wollen. Da ich zum Thema auch befragt wurde, habe ich versucht zu erklären, warum ich es für sinnvoll halte, dass Online-Redaktionen generell ihre Strategie im Netz auf den Prüfstand stellen. Social Software-Formate sind dann nur ein möglicher Baustein für eine Weiterentwicklung.
>> Das Textdepot: Medien 2.0: Social Software und Redaktionsmarketing
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