Office im Web: Mindquarrys Geschäftsmodell

Webbasierte Anwendungen dürfte die Zukunft gehören. Das gilt wohl auch für Standardanwendungen, die bisher in dicken Office-Pakten zusammengeschnürt sind und die als webbasierte Alternativen viel bessere Möglichkeiten der Zusammenarbeit bieten als wir bisher gewohnt sind. (Irgendwie erinnert mich das an die Diskussion um Thin Clients – also ganz einfache Rechner am Arbeitsplatz – in den Neunzigern).

Vor kurzem hatte ich hier über meine ersten Erfahrungen mit den webbasierten Office-Alternativen von Google berichtet und auch kurz das deutsche Start-up Mindquarry vorgestellt, das etwas ganz Ähnliches entwickelt. Dabei hatte ich nur die Ankündigung eines Open Source Paketes wahrgenommen und deshalb gefragt, wie das Geschäftsmodell dieses Unternehmens aussieht, das von Hasso Platter Ventures gefördert wird.

Lars Trieloff, Mitgründer und COO von Mindquarry hat mich inzwischen nett aufgeklärt und die Frage so beantwortet:

„Zusätzlich zur kostenlosen Open-Source-Version von Mindquarry wird es einen kostenpflichtigen Hosting-Service geben sowie eine benfalls kostenpflichtige aber mit erweiterten Features und Support usgestattete Enterprise Edition für Firmen geben, die Mindquarry in hrem Intranet einsetzen wollen. Zunächst müssen wir aber die erste Version von Mindquarry eröffentlichen und der Open Source Community zur Verfügung stellen.“

Mindquarry im Intranet statt Microsoft Office auf jedem Firmenrechner – das klingt natürlich spannend. Näheres (hoffentlich) demnächst.


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