Kleine Randnotiz: Gestern und heute bin ich bei pressetext.at und im presseportal.de über drei sehr interessante Themen gestolpert, über die ich eigentlich bloggen wollte. Habe ich dennoch nicht gemacht. Warum? Weil ich in allen drei Fällen (zwei Unternehmen, eine Forschungseinrichtung) auf deren Websites keinen Hinweis auf diese Themen gefunden habe. In einem Fall war das Thema der von mir entdeckten neuen Meldung von den Themen der auf der Corporate Website richtig weit entfernt.
Natürlich gehe ich von der Seriösität von Dienstleistern wie Pressetext bzw. Presseportal aus und nehme mal ganz optimistisch an, dass sie prüfen, wer da Presseinfos zu einem Unternehmen verteilt. Aber verlassen will ich mich darauf nicht.
Also: Wer eine Presseinfo über Dienstleister verschickt, muss diese gleichzeitig (!) auf der eigenen Website veröffentlichen. Das erleichtert Journalisten und Bloggern den ersten Minimalschritt des Fact Checkings. Zweitens halte ich es nicht für akzeptabel, wenn bei einem Dienstleister andere Informationen über ein Unternehmen veröffentlicht werden, als auf der eigenen Website. Denn die sollte immer noch Ausgangspunkt der Online-PR sein.
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Wobei das als PR-Mensch manchmal schwer umzusetzen ist: Die Geschäftsführung kümmert sich nicht drum, der Webmaster pennt oder ist bockig und die Architektur der Seite ist manchmal auch gänzlich ungeeignet…
Wohl dem, der dem Kunden alles aus einer Hand anbieten kann!
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Ja, da gibt es in der Praxis sicher eine Menge Hürden. Doch auch wenn es im Alltag nicht immer klappt: Ich plädiere sehr dafür, dass es in einer PR-Abteilung Mitarbeiter gibt, die das Content Management System selbst bedienen können und die Presseinformation einstellen. Es kann nicht sein, dass sich die Kommunikationsabteilung in solchen Dingen vom Webmaster abhängig macht.
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