Sylt goes Guantanamo

Noch darf ich bloggen, aber wer weiß, wie lange noch. Schließlich schwebt dem Herrn Schäuble ein Kommunikationsverbot (Internet und Handy) für Terrorverdächtige vor. Wie? Ich sei doch gar kein Terrorverdächtiger meinen Sie? Vielleicht. Aber auf solchen Listen landen Unschuldige. Das liegt in der Natur der Sache. Aber noch besser sind die ministeriellen Ideen des politischen Mordes und der vorsorglichen Internierung. Wie wäre der Kampfruf: „Sylt goes Guantanamo“? Eine substanziellere Auseinandersetzung mit den Thesen gibt’s u.a. im Farliblog.

Aber abgesehen von meinem Ärger ob solcher Vorschläge zwei interessante Feststellungen:

  • Die Bayernpartei bloggt schon seit Ende 2005 und reagiert blitzschnell.
  • Schäuble scheint die Blogosphäre mal wieder in seinen speziellen Bann zu ziehen: Habe bei Google Blog Search (8.7.2006, 16:30) mehr als 220 Postings zum Thema innerhalb von 24 Stunden gezählt. Und das an einem sonnigen Sommerwochenende. Nach meinem ersten Eindruck sind die meisten dieser Beiträge eindeutig gegen Schäubles Vorschläge. Eigentlich ein guter Ausgangspunkt für Anti-Campaiging.

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2 Kommentare

  1. Auch wenn Herr Schäuble sicherlich ein Guantanamo haben möchte, Sylt wird es kaum werden, da habe ich ihn heute im Urlaub gesehen.

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