e-trinity GmbH: Richtigstellung

Dieses Weblog enthält keine Werbung. Das wird auch so bleiben. Deshalb stelle ich klar: Mir sind die Firma e-trinity GmbH und ihr Geschäftsführer Sebastian F. nicht bekannt. Zu keinem Zeitpunkt habe ich gegenüber dieser Firma (oder einer anderen) bzw. Herrn F. zugestimmt, dass er oder seine Kunden mit seiner Software Blog Baster oder anderweitig Werbung in diesem Weblog platziert.

Klingt kompliziert? Ok: Die Firma verkauft eine Software, die das macht, was ich als Kommentarspam bezeichnen würde. Wie Mario Sixtus (herzlichen Dank!) festgestellt hat, berücksichtigt die Software auch das Textdepot:

Werbebetrug?

Das Nette: Herr Voss behauptet, wie viele, viele andere Blogger hätte ich dem zugestimmt:

„I have developed a software that automatically places your ad on millions of blogs. You will never be accused of spamming as this is 100% Spam free, permission based advertising. We only post ads on blogs whose owners gave us their permission.“

Liebe Kunden der Firma e-trinitiy: Genau das stimmt so nicht! Ich werde dem Beispiel anderer Blogger folgen und den Herrn F. erst mal nett bitten, mir zu belegen, dass ich der Aufnahme des Textdepots in sein Programm zugestimmt habe. lanu hält das zwar für putziges Aufplustern, aber ich finde, man darf solche Geschäftsleute schon ein bisschen beschäftigen…

Update (15.08.2007): S.F. hat innerhalb kurzer Zeit reagiert und – ähnlich wie auch anderen Bloggern geantwortet:

„Ich habe niemals behauptet wir hätten die Zustimmung jedes Blogbesitzer, dessen Blog in unserer Software auftaucht. Hier liegt wohl ein Missverständnis vor. Die Ergebnisse in der Software stammen von Google.com und wir haben somit keinen Einfluss auf die angezeigten Webseiten. Allerdings wird Werbung nur auf den Internetseiten hinterlassen, von deren Besitzern wir die Zustimmung haben. Dies ist bei Ihrer Seite nicht der Fall. Somit haben Sie zu keinem Zeitpunkt Werbung durch unsere Software erhalten.“

Geklärt ist die Sache damit aus meiner Sicht noch lange nicht. Denn:

  • Wieso wirft man als Hersteller einer Software nicht Adressen von Weblogs, die in der Software nichts zu suchen haben, nicht einfach heraus?
  • Wieso wurde ich (wie andere Blogger auch) nie gefragt, ob ich mit Werbung in meinem Blog einverstanden bin?
  • Wieso wurde ich nie gefragt, ob ich mit der Aufnahme meines Blogs in die Software Blog-Blaster einverstanden bin (bin ich nicht!). Dass die Software angeblich schlicht eine Google-Abfrage macht, reicht mir da nicht als Ausrede (s.o.).
  • Wie wird verhindert, dass Blogs, die im Blog-Blaster auftauchen, aber keine Werbung wünschen, auch keine bekommen?

Mir erscheint das Ganze sehr durchsichtig. Und wie auch bei Mario Sixtus diskutiert wird, halte ich es für rufschädigend, mit meinem Blog in diesem Programm aufgeführt zu sein. Übrigens zeigt Mario Sixtus anhand der Bedienungsanleitung des Programms, dass es wohl keinen Mechanismus gibt, der unberechtigte Auswahlen verhindert.

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