Bahnopoly – Kampagne gegen Bahn-Privatisierung

BahnopolyHeute gleich noch ein Beispiel für eine witzig gemachte Kampagne: Bahnopoly – „eine Reise mit der Bahn ins Jahr 2013 durch alle Untiefen der geplanten Bahnprivatisierung. Sie haben keine Chance und können nur verlieren. Also, los geht’s! Klicken Sie auf die Würfel!“

Im Anklang an Monopoly werden die befürchteten Auswirkungen der Bahnprivatisierung den Spielern vor Augen geführt (die Details verrate ich nicht – selbst spielen ist angesagt). Und wer genug davon hat, kann einen Brief an seinen Abgeordneten schicken – mitsamt dem Bahnopoly. Hintergrund: Am 13. September will die Bundesregierung das Thema in den Bundestag bringen, die Kritiker fürchten, dass die Bahn weit unter Wert verscherbelt wird und sich aufgrund zu hoher Renditeerwartungen Strecken stillgelegt, noch mehr Arbeitsplätze abgebaut werden und sich der Service verschlechtert. Auf der Kampagnensite gibt es noch eine Menge Ideen und praktischer Ratschläge, wie man selbst aktiv werden kann; Aktuelles zum Thema gibt’s in einem Blog und – ja, gibt’s denn das auch noch? – morgen sollen um 11.55 Uhr in möglichst vielen Bahnhöfen Flashmobs steigen (Hintergrund). Schade nur, dass die vielen Informationen trotz sehr innovativer Online-Tools zum Teil nur schwer zu überschauen sind – und das Blog keine Permalinks produziert!

Hinter der Aktion steckt übrigens Campact, ein Online-Netzwerk, an dem sich etwa 40.000 Menschen beteiligen. Partner der Bahnaktion sind mehrere Gruppen wie attac, der VCD, der nabu und andere. Neben einer Kampagne gegen Gentechnik im Essen gibt’s von Campact übrigens auch eine Kampagne gegen Spritfresser (und das Lobbying der deutschen Autoindustrie gegen die CO2-Pläne der EU) u.a. mit einem hübschen Video, das ich aber unter wordpress.com leider nicht nun direkt einbinden kann :-)

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3 Kommentare

  1. Also eigentlich müsstest Du das Video bei WordPress einbinden können, bei mir hat’s auch geklappt. Der Trick: Im „Code-Modus“ den beitragen editieren und dann sofort auf speichern bzw. veröffentlichen gehen, ohne vorher in den „Visuell-Modus“ zu wechseln.

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