links for 2008-09-05

  • Die Überschrift hat mich etwas irritiert. Meine Zusammenfassung: Steve Rubel verbringt mehr und mehr Zeit mit den Statusmeldungen in Facebook – im Sinne eines Microblogging-Tools, berichtet Michael Beglinger. Und ihm gehe es auch so. Argument: In Facebook treffe er seine wirklichen Freunde. Auf diese Idee bin ich ehrlich gesagt noch nie gekommen – und sie überzeugt mich nicht: Denn in Twitter und mit anderen Diensten pflege ich unterschiedliche Netzwerke, die will ich auch so belassen. Überlegen sollte man jedoch eines: findet die Kommunikation vorwiegend innerhalb eines (halb-)geschlossenen Systems wie Facebook statt, hat dies evtl. Vorteile fürs Reputationsmanagement, aber Nachteile für die Vernetzung. Wie seht Ihr das?

3 Gedanken zu “links for 2008-09-05

  1. Wenn man bedenkt das Facebook oder auch StudiVZ die Wertigkeit der Statusmeldungen in der jüngsten Vergangenheit deutlich gesteigert haben, kann man die weiterhin um sich greifende Bedeutung des Microbloggings nicht von der Hand weisen.
    Allerdings ist der Aufwand den eigenen Status in diesen Netzwerken regelmäßig zu aktualisieren (Log-In, alten Status löschen, neuen Status eingeben, ausloggen) bei weiterem höher als z.B. über ein Desktop-Tool wie Twhirl. Weiterer Nachteil beim StudiVZ ist unter anderem auch, dass man, wenn man wirklich wissen möchte was Kommilitone XY gerade tut, diesen Kontakt erst einmal im Wust an Freunden finden müsste, während Twitter die Sache an sich übersichtlicher gestaltet.

    Nichts desto trotz habe ich mich sehr darüber gewundert, wie viele eigentliche Twitter-Verweigerer unter meinen Freunden und Bekannten gerade im VZ die Statusmeldungen nutzen. Vielleicht nehmen sie den Service dort eher an, weil sie sich ein X für ein U vormachen lassen (wollen). Man weiß es nicht…

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  2. Offensichtlich gibt es da ein ganz unterschiedliches Nutzerempfinden. Mir waren die Statusmeldungen in Social Networks bisher immer vollkommen schnuppe. Vielleicht liegt’s dran, dass ich mich in Facebook & Co. nicht so richtig zu Hause fühle – andere sich dagegen gerade.

    Liegt vielleicht mit daran, dass ich kein SN als Privatmensch nutze, sondern immer in einer Rolle, die mit meinem Beruf zu tun hat – da brauche ich die Hülle des SN zur reinen Kommunikation nicht wirklich…

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  3. Die Mehrheit meines Bekanntenkreises fand nie einen Zugang zu Twitter und Co. Man hatte die Tools offensichtlich nie verstanden.

    In Social Networks dagegen haben die meisten meiner Twitter-Verweigerer ihren Status aktualisiert.

    Kann schon sein, dass es daran liegt, dass Social Networks nicht öffentlich zugänglich sind.

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