Meine Lieblings-Apps

Wenn mit Daniel Rehn ein ehemaliger Student zur Blogparade aufruft, bin ich dabei: „Zeigt her, Eure Apps“, lautet die Aufforderung. Ok, ich geb’s zu: Im ersten Moment war ich nicht sooo begeistert, im zweiten habe ich mich dabei ertappt, ein paar andere Posts aus der Parade mit einer gewissen Neugier gelesen zu haben. Lieblingslisten funktionieren halt doch oft. Zeit, selbst etwas beizutragen.

Echtzeitkommunikation: Ein Fall für Twiter. Hier beim BarCamp Rhein-Main. Foto. N.M. Grün
Echtzeitkommunikation: Ein Fall für Twiter. Hier beim BarCamp Rhein-Main. Foto. N.M. Grün

Tatsächlich habe ich vor ein paar Tagen das iPhone aufgeräumt, denn von den deutlich mehr als 100 Apps nutze ich nur einige wirklich regelmäßig. Zum Beispiel (einige davon öfter auf dem iPad):

  • What’s App: Kennt man. Dient v.a. der privaten schnellen Kommunikation; besonders die Kurznachricht innerhalb einer Gruppe ist sehr praktisch.
  • Google: schafft mir Zugang zum Feedreader, zu Google+ und News – eigentlich auch zu anderen Google-Diensten, die nutze ich aber nicht oder separat (Mail, Kalender)
  • Facebook: selbsterklärend, wenn auch die App nicht so doll ist.
  • Diigo-Browser: kann Tabs und Lesezeichen
  • RMV: Da ich meist das passende Kleingeld nicht dabei habe, kaufe ich Nahverkehrstickets im Rhein-Main-Gebiet fast immer mit dieser App – auch wenn ihre Usability gruselig ist. Überregional ist die Bahn App klasse.
  • Navigon: Mit Autohalterung ist das Smartphone ein für meine Ansprüche prima Navi – und vor allem ist flinc*, die mobile Mitfahrzentrale, integriert.
  • Evernote: digitale Notizbücher, bei mir sortiert nach Rollen (z.B. Lehrveranstaltungen, Publikationen, Dekanat, Persönliches) und natürlich mit allen Endgeräten synchronisiert.
  • WordPress: Eigentlich blogge ich fast immer mit dem Notebook, aber für das Kommentarmanagement nutze ich auch die App
  • Keynote Remote: Schön daran ist, dass man bei Präsentationen auch die folgende Folie auf dem Smartphone sieht. Allerdings hakelt das Ding, wenn ich zu einer Folie zu viel erzähle.
  • iA Writer: Einfach nur Texte schreiben. Am liebsten dann mit dem iPad.
  • PicPosterous: Ich fotografiere mit ganz verschiedenen Apps und ich habe noch mehr Apps zur Bildbearbeitung, meist lasse ich das aber und lade Fotos direkt mit dieser App von unterwegs ins Fotoblog – wenn ich nicht gerade Instagram verwende.
  • Path: Ist sozusagen ein ganz privates mobiles Blog, mit dem man auch mal zum Essen rufen kann ;)
  • Dropbox: Brauche ich nicht zu erklären. Der für mich wichtigste Ordner unterwegs wird vom Desktop mit pdfs bestückt, die ich mal in Ruhe lesen will (dann am liebsten auf dem iPad)
  • Booking.com: Wie der Name sagt – bequem, um ein Hotelzimmer zu reservieren
  • Telefonbuch: Brauche ich nicht sehr oft, freue mich aber jedesmal, wenn’s nötig ist, dass ich z.B. gefundene Kontaktdaten direkt in meinen Kontakten speichern kann.
  • eyeTV netstream: Dank einer kleinen Box im Keller werden die vom Satelliten eingefangenen Fernsehkanäle ins WLAN gestreamt, so dass ich auch mal auf dem iPad TV gucken kann.
  • Die ARTE-App mag ich übrigens auch recht gern, weil sie einfach schön gemacht ist und mir ab und zu Sendungen zugänglich macht, die ich sonst nie sehen würde.
  • Kindle: Schafft mir auch auf dem iPad Zugang zu entsprechenden eBooks
  • Ausgespielt*: Ein journalistisches iPad-Magazin zum Thema Spielen

Heimatlos bin ich im Moment allerdings in Bezug auf Twitter. Da spiele ich mit etwa fünf verschiedenen Apps und bin mit allen nicht ganz glücklich.

Disclosure: Die mit * gekennzeichneten Projekte sind bei uns am Mediencampus entstanden.

Update (26.6.): JUICEDaniel hat mir gezwitschert, Booking.com sei wohl eher was für verschwenderische Profs. Er rät zu holidaycheck.de, ab-in-den-urlaub.de, weg.de und tripadvisor.de. Dann schaun wir mal. Für mich ist bei solchen Apps vor allem wichtig, dass ich von unterwegs aus kurzfristig noch ein Bett finde, mal schaun, wie das klappt.

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